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Lara Stanic


klangflug1

BezeichnungPerformance
Aufführungen2006 "Lange Nacht" der IGNM Bern, Festival Strom
BeschreibungDiese Performance ist aus dem Wunsch entstanden, fliegende Lautsprecher zu erschaffen - eine leichte, schwebende PA.
Die Performance ist für einen hohen Raum oder eine Halle konzipiert. 4 Heliumballone dienen als Resonanzkörper für einen kleineren und als Träger für einen grösseren Lautsprecher. Die Ballone werden durch das Gewicht von Zucker, der über die Lautsprecher gehäuft wird, auf dem Boden gehalten. Während der Performance befreit die Künstlerin mittels Audiosteuerung die unter den Zuckerhaufen liegenden Lautsprecher und bringt sie zum Abfliegen.
Die Performerin spielt Querflöte und gestaltet mit Hilfe des Realtimesamplers eine leise Klangfläche, die zunächst auf der grossen PA-Anlage erklingt und dann allmählich in die an den Ballonen befestigten Lautsprecher übergeht. Dann schüttet sie über die Membran jedes grösseren Lautsprechers ein Häufchen Zucker. Anschliessend gestaltet sie eine immer lauter werdende Klangfläche, in der jeder Querflötenton gleichzeitig auf 4 verschiedene tiefe Tonhöhen transponiert wird.
Die tief transponierten Querflötentöne und steigende Lautstärke bewegen die unter den Zuckerhaufen liegenden Lautsprechermembranen und schütteln den Zucker allmählich weg. Je mehr Gewicht der Lautsprecher verliert, desto weiter wird er vom Heliumballon in die Höhe gezogen. Die Lautsprecherkabel begrenzen die Flughöhe auf ca. 6 Metern.
MaterialienQuerflöte; 4 mit Heliumgas gefüllte Ballone, 80 und 100 cm Durchmesser; 8 kleine, offene Lautsprecher; 4 Lautsprecherverstärker; 2-3 Kilo Zucker; Rechner. Audiointerface.
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Bild 1: Klangflug1.4 Bild 2: Klangflug1.4 Bild 3: Klangflug1.4